Freitag, 18. September 2015

18.09.2015 Ausflug nach Preveli

Vor vielen Jahren hat uns Preveli sehr beeindruckt.
Hier fließt ein Fluss, der mit Palmen umgeben ist, ins Meer.
Die Gegend ist sehr beeindruckend schön. 
Nach dem Frühstück lassen wir uns ein paar Reisetipps von unserer Reiseleitung geben und fragen sie nach der Lage in Griechenland aus. Was man als Deutscher gar nicht so mitbekommt ist die extrem hohe Belastung für das Volk. Vor kurzem war noch die Mehrwertsteuer bei 7 oder 13 Prozent, jetzt auf fast alles bei 23%. Egal was man verdient, das muss man zahlen. Sicherlich gibt es auch Steuern, die für uns Deutsche ganz normal sind, hier aber schon eine zusätzliche Belastung darstellen, egal ob Steuern fürs Auto oder Grundstück. Auch Ausgaben für Schule u.a. sind einfach nicht so einfach zu stemmen. Schlimm aber, dass von den vielen Milliarden so gut wie nichts beim normalen Menschen ankomt. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Kosten auch.
Die Kreter versuchen so gut es geht, diese Probleme nicht den Touristen zu zeigen.
Das war auch oft die erste Frage an uns, ob wir denn was merken?

Wir machen uns also auf nach Preveli, fahren bis kurz vor dem oberen Kloster und biegen zum Beach-Parkplatz ab. der Parkplatz kostet 2 Euro, das,war früher auch nicht zu zahlen.
Dann beginnt der Abstieg von etwa 15 Minuten.

Am Strand ist es (Gott sei Dank) fast wie früher. Alles sehr romantisch. Gut der Strand könnte sandiger sein, hier sind doch viele Steine, so das man vorsichtig gehen muss. Im Wasser gibt es immer wieder extrem kalte Strömungen, die wahrscheinlich vom reinfließenden Fluß herrühren. Im Fluß kann man sich dann das Salzwasser abspülen. 
Die Taverne sieht auch noch genauso wie vor 10 Jahren aus.
Wir gönnen uns dort auch ein kühles Getränk und was kleines zum Essen.
Zum Strand von Preveli kommt man durch die Kourtaliotiko-Schlucht.

Gegen 15 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und legen uns noch etwas an den Hotelpool.

Donnerstag, 17. September 2015

17.09.2015 Weiterfahrt nach Agia Galini

Heute wechseln wir unser Hotel.
Es geht weiter nach Agia Galini. Vor dem Frühstück schaffen wir es zeitig baden zu gehen. 
Wir sind Helden !
Wir nehmen unser letztes Frühstück in Chersonissos ein.
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg. Für die 100 km werden wir etwa 2 Stunden benötigen.

Agia Galini ist im Vergleich zu Chersonissos völlig anders. Der Ort ist direkt am Hang gebaut. Hier ist alles viel komprimierter. Die Gaststätten sind nicht an einer langen Strandpromenade, sondern in mehreren Etagen beim Hafen beginnend angeordnet. Es ist alles sehr nett und ordentlich. Der Ort ist sehr romantisch angelegt. Hier werden wir die nächsten 6 Übernachtungen gut verbringen.

Unser Hotel Maxine liegt etwas oberhalb des Ortes mit Blick zum Meer.

Wir bekommen ein Maisonette-Appartment. Das heißt, wir sind in der obersten Etage (höher geht es hier nicht). Das Zimmer selber hat auch noch eine Treppe im Zimmer, wo noch weitere 2 Personen schlafen könnten. Wir belegen also ein 4-Bettzimmer zu zweit.
Es ist alles sehr ordentlich.

Schon an der Rezeption wurden wir herzlich willkommen geheißen, obwohl wir viel zu früh zum Checkin ankamen. Um die halbe Stunde bis unser Zimmer fertig war, zu überbrücken, wurde uns ein frischer Orangensaft und Kaffee angeboten.

Nachdem wir unsere Koffer im Zimmer abgelegt haben, machen wir uns auf zum Ort.
Wir essen in einem Restaurant eine Kleinigkeit, schlendern durch die Geschäfte und gehen an den Strand.
Das Meer ist hier im Süden absolut still, die Lufttemperatur 5 Grad wärmer als im Norden.

Wir genießen es.


Mittwoch, 16. September 2015

16.09.2015 Dritter Tag in Chersonissos

Heute haben wir ganz in Ruhe gefrühstückt.
Anschließend waren wir im Kloster Moni Kardiotissas . 
Dort haben uns gleich 3 aufgeregte Hunde empfangen. Das war ja was für Angelika. Diese waren aber ganz lieb und zutraulich. Im Kloster begrüßten uns dann auch noch mehrere Katzen, teilweise ganz junge. Waren die süß. Am Liebsten hätten wir welche mitgenommen. Die Türen im Kloster standen zwar offen, gesehen haben wir aber niemanden.

Anschließend ging es dann in die Höhle Skitino. Auch hier musste man keinen Eintritt zahlen. Die Höhle war riesig und man hörte über sich die Geräusche von Fledermäusen. Hier sollte man mal abends herkommen. Sicherlich dann etwas gruselig, wenn die Fledermäuse wach werden!



Heute ist schöner blauer Himmel, also ab ans Meer. Wir fuhren Richtung Westen nach Heraklion. Kurz vor dem Flughafen machen wir an einem Hotel halt (Hotel Minoa Palace in Kartetos). Dort ist ein sehr schöner Strand. Die vielen Liegen waren umsonst. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten. Trotz großer Wellen kann man sich gut abkühlen.
In der Strandbar essen wir einen Griechischen Salat und ein Burger mit Pommes. Dazu 2 Getränke für 13 Euro. Beim Bezahlen bekommen wir noch jeder ein Eis mit leckerer Soße und einem Stück Schokokuchen. Was will man mehr.

Das Hotel liegt zwar etwas abseits, aber mit All-Inklusive und schöner Hotelanlage lässt es sich für eine Woche sicherlich gut aushalten.

Heute werden wir mal nicht unser Abendessen im Hotel einnehmen, sondern die Gaststätte vor unserem Hotel testen. Der obligatorische Uso am Anfang und Ende scheint sich hier noch nicht rumgesprochen zu haben. Daran werden wir mal arbeiten. Ich werde dem Kellner, der die Leute ins Lokal lockt mal darauf ansprechen.


Dienstag, 15. September 2015

15.09.2015 Zweiter Tag in Chersonissos

Der Blick am Morgen vom Balkon ist herrlich. Die ersten sind schon im Wasser beim Schwimmen. Mal sehen, ob wir es morgen auch schaffen.


Das Frühstück ist okay. Das Angebot reicht, ist aber nicht so besonders. Einfach griechisch.
Da es heute bewölkt ist, fahren wir mit dem Auto zur Höhle von Milatos.

http://www.holidaycheck.de/reisetipp-Reiseinformationen+Milatos+Hoehle-zid_10913.html

Da das Wetter nicht so richtig sonnig wird, schauen wir uns noch die älteste Platane Europas in Krasi an. 
Unterwegs kommen wir in Mochos vorbei, wo wir was Essen.
Der Marktplatz ist umrahmt von vielen Gaststätten und einer Kirche.
Hier zeigt sich sehr schön das typische kretische Dorf. 

Danach gehts zum Hotel zurück und an den kleinen Strand am Hotel.

Wir machen uns auf und schlendern durch den großen Ort.
Abendessen gibt es im Hotel.


14.09.2015 Anreise Tegel nach Heraklion

Unser Flug geht um 12:10 Uhr von Tegel mit Air Berlin.
Da uns das Taxi zu teuer ist, versuchen wir es diesmal mit dem 128er Bus ab Gothardstrasse/Holländerstrasse. Bis dorthin fahren wir mit unserem Auto und parken es am Straßenrand.

Die Checkin-Schlange ist ewig lang. Gut, dass ich eine Air Berlin-Silbercard habe. Somit dauert das Einchecken nur 5 Minuten. Leider gibt es im Terminal C nur einen exklusiven Wartebereich. Aber auch dort gibt es Getränke und Zeitschriften umsonst.
Der Flieger ist voll aber pünktlich.

In Heraklion dauert es eine ganze Weile bis die Koffer da sind.
Unser Mietwagen ist von Europcar. Es kommt auch hier der Versuch uns noch eine zusätzliche Vollkasko-Versicherung aufzuschwatzen. Wenn man den Aussagen glaubt, bleiben wir im Falle eines Unfalls auf extrem hohen Kosten sitzen.
Glaube ich nicht, aber trotzdem hoffen wir mal nicht, dass was passiert.
Das Auto ist rundherum zerkratzt. Ich habe aber keinen Bock zu diskutieren und auf einen anderen zu bestehen. Neue Kratzer fallen hier wenigstens nicht auf.

Los geht's nach Chersonissos. Nach keiner halben Stunde sind wir da. Das Hotel liegt direkt am Strand ist aber einfach. Frühstück und Abendessen sind im Hotel dabei. Ohne gab es das Hotel leider nicht.

In der Nähe gibt es massig Gaststätten, die auch günstige Angebote anbieten.

Wir bummeln durch die vielen Geschäfte. Im Hotel gibt es dann noch einen Uso zum Tagesausklang.

14.-23.09.2015 Urlaub auf Kreta

Wir waren schon seit 9 Jahren nicht mehr auf Kreta.
Deshalb haben wir uns kurz entschlossen und schnell einen Flug gebucht.
Das von uns ausgesuchte Hotel war leider nicht mehr für alle 9 Tage frei.
Deshalb haben wir den Urlaub geteilt. 3 Tage werden wir in Chersonissos sein und 6 Tage in Agia Galini. Somit werden wir dann die Nord- und Südküste besuchen und müssen keine langen Autotouren machen, um möglichst viel zu sehen.Ich habe die Hotels und auch den Mietwagen über Check24.de gebucht.

Montag, 6. Juli 2015

03.-05.07.2015 Wochenende in Dresden (Dresden, Sächsische Schweiz, Böhmische Schweiz)

03.07.2015 Anreise

Wir hatten günstig ein Wochenende für 94 Euro in Dresden gebucht. (2 Übernachtungen mit Frühstück).
Unser Hotel ist das Tryp in Dresden-Neustadt.

Gegen 15 Uhr fahren wir in Berlin los. Der Verkehr ist entsprechend einem Freitag nachmittag. Da viele LKWs unterwegs sind, kommt es häufiger zu langsamem Verkehr.

Dank Navi ist es kein Problem das Hotel zu finden. Wir checken ein und besorgen und noch eine Familien-Tageskarte der Dresdner Verkehrsbetriebe für 9 Euro an der Rezeption.
Da wir einen Parkplatz direkt vor dem Hotel haben, lassen wir unser Auto stehen und nehmen die öffentlichen Verkehrsmittel. In Dresden ist das auch sehr sinnvoll. Das Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut.
Wir schlendern durch die Innenstadt und schauen uns Dresden von der Prager Strasse bis zu den Brühlschen Terrassen an. In der Nähe der Frauenkirche nehmen wir Platz im Schweizer Restaurant und Essen etwas zu Abend.
Natürlich müssen wir uns auch mein altes Internat der TU Dresden anschauen. Sieht immer noch fast wie vor 30 Jahren aus.



04.07.2015 Hinterhermsdorf - Obere Schleuse

Heute wollen wir etwas wandern und uns lieber an einer kühlen Stelle aufhalten. Es sollen heute 38 Grad werden.
Deshalb machen wir einen Ausflug ins Kirnitzschtal. Dort ist es mitten im Wald und am Wasser. In Hinterhermsdorf werden Kanufahrten auf der angestauten Kirnitzsch angeboten. Pro Person kostet das 6 Euro. Die Kirnitzsch ist auf einer Länge von etwa 700 Meter angestaut. Alle 15 Minuten fährt ein Boot von der oberen Stelle bis zur Staumauer.
Insgesamt läuft man etwas 40 Minuten zur Schleuse hin. Den Rückweg kann man dann von der Staumauer nehmen, was etwa auch 40  Minuten dauert.
http://www.hinterhermsdorf.de/obere-schleuse.html


Am Parkplatz zurück, stärken wir uns in der Gaststätte "Buchenparkhalle".

Den Rückweg machen wir nicht Richtung Bad Schandau, sondern nehmen den Weg über die Landstrasse. In Stolpen schauen wir uns die Burg an, wo man etwas über die Geschichte der Gräfin Cosel erfährt, die fast 50 Jahre hier in Arrest gehalten wurde. (6 Euro pro Person)

Die Temperatur ist fast unerträglich, so dass wir uns entschließen Richtung Kiessee in Birkwitz zu fahren. Hier ist gut Betrieb, aber das stört uns nicht. Das Wasser ist schön kühl und wir finden auch einen Liegeplatz im Schatten.

In Dresden parken wir das Auto nahe dem Zentrum und gehen ins Kneipenviertel. Im TexMex essen wir Buritos und genehmigen uns zwei kühle Bier und eine Pinacolada.

05.07.2015 Ausflug in die Tschechische Republik zum Prebischtor

Auch heute ist es wieder knapp 40 Grad warm. Deshalb entschließen wir uns nach dem Auschecken Richtung Tschechien zu fahren. Das Prebischtor liegt gleich hinter der Grenze und soll laut Internet sehr sehenswert sein.

Nach ca. einer Stunde sind wir auf dem Parkplatz in Hrensko. (Parkplatzgebühr 4,50 Euro). Der Parkplatz ist am Ende des Ortes und liegt am nahesten zum Wanderweg. Man läuft etwa 10 Minuten parallel zur Straße bis man links in den Wald abbiegt. Dort sind es noch weitere 40 Minuten bergauf. Es sind trotz der hohen Temperaturen viele Wanderer unterwegs. Schon aus einiger Entfernung sieht man das Gebäude am Berghang. Auch hier muss man Eintritt zahlen (3 Euro). Nach der langen Tour gönnen wir uns ein kühles tschechisches Bier. (1,60 Euro der halbe Liter).
Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Ausblick auf das Tor und die Umgebung ist toll.

http://www.pbrana.cz/






Der Rückweg ist kein Problem, da es nur abwärts geht.

In Hrensko müssen wir natürlich unbedingt Gulasch mit Knödel essen. (2 Essen + 3 Getränke kosten 13,50 Euro) Der Preis ist unschlagbar.

Da es schon nachmittags ist und wir noch 2,5 Stunden Autofahrt vor uns haben, entschließen wir uns direkt zurück zu fahren. Der Sonntagsabend-Verkehr ist schwach, so dass wir schnell durchkommen.

Es war ein sehr schönes Wochenende.
Wir werden sicherlich noch häufiger nach Dresden und in die Sächsische Schweiz fahren.